Justice League

(C) Warner Bros. Entertainment

Superman ist tot, aber die Welt bedroht wie nie zuvor. Der Bösewicht Steppenwolf, entstanden aus Chaos, möchte zu seiner Heimat zurück. Dazu benötigt er die drei sogenannten Mutterboxen, die er vereinen muss. Einmal vereint, verwandelt die Mutterboxen die Welt ins Chaos und Steppenwolf herrscht über die Welt.

Zwei der Boxen werden scharf bewacht – eine von den Atlantianern, die andere von den Amazonen. Die dritte Box ist bei den Menschen auf der Erde vergraben. Nachdem Steppenwolf die beiden Boxen der Atlantianern und der Amazonen an sich gebracht hat, ist er nun auf der Suche nach der dritten Box. Ein Team von Superhelden, bestehend aus Batman, Wonder Woman, Aquaman, The Flash und Cyborg, sind nun die einzigen, die die Welt noch retten können.

Mein Fazit

Ich bin sehr skeptisch in den Film gegangen, wollte ihn der Vollständigkeit halber aber doch sehen. Die ersten drei Filme von DC, Batman vs. Superman, Suicide Squad und Wonder Woman haben mich ja nicht sehr überzeugt, wobei sie mit jedem Film besser wurden. Eigentlich konnte mich der Film nicht enttäuschen.

Und das hat er auch nicht, im Gegenteil, er hat mich überrascht. Der Film ist spannend, wenn man erstmal die langatmige Einführung der Figuren Batman, Wonder Woman, Aquaman und Cyborg hinter sich hat. The Flash kommt hierbei viel zu kurz und erinnert mich mit seiner jugendlichen, unbedarften und witzighaften Charaktere, als ob man sich an dem aktuellen Spider-Man orientieren wollte.

Wer Wonder Woman in ihrem gleichnamigen Film nervig fand, wird es auch hier tun. Mit ihrem Lasso der Wahrheit ist sie ein nettes Beiwerk, viel beizutragen hat sie nicht. Aquaman hatte hier wohl auch nur seinen Alibi-Auftritt, um schon mal Werbung für seinen eigenen Film zu machen. Würde man ihn komplett aus dem Film schneiden – es würde nicht einmal auffallen.

So bleiben Batman, Cyborg und The Flash als Weltenretter zurück und beeindrucken eine zwanghafte Zusammenarbeit, die aber doch zum Ziel führt. Drei unterschiedlichste Charaktere, wie es überhaupt nur sein kann, die zusammen ein Team bilden müssen. Das kennt man selbst doch aus dem wahren Leben nur zu gut. Vielleicht macht es gerade das das besondere an diesem Film aus.

DC hat hier seinen vierten und bisher besten Film abgeliefert, der leider an den Kinokassen den gewünschten Erfolg vermissen lässt. Es mag wohl an seinen schwachen Vorgängern liegen, dass das Publikum erst einmal genug von DC hat. Es wird sich zeigen, ob The Flash die Zuschauer nächstes Jahr wieder überzeugen kann – oder ob man mit dem DC Universum einen Gang zurückschalten muss in den Produktionen.

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Wonder Woman

Inhalt

(C) Warner Bros. Entertainment

Diana, Tochter von Zeus und der Amazonenkönigin Hippolyta, wächst auf der idyllischen Insel Paradise Island auf. Von ihrer Tante Antiope wird sie vom Kindesalter auf zur mächtigsten Kriegerin aller Zeiten trainiert.

Der amerikanische Pilot Steve Trevor stürzt auf der Flucht vor dem Kriegsgegner kurz vor Paradise Island mit seinem Flugzeug ins Meer. Diana, die den Absturz von der Insel beobachtet hat, rettet den Amerikaner vor dem sicheren Tod.

Steve erzählt den Amazonen von einem furchtbaren Krieg, der über Europa tobt – den Ersten Weltkrieg. Diana ist sofort überzeugt davon, dass es sich nur um Ares handeln kann, ein verbannter Kriegsgott. So beschliesst sie, Steve nach Europa zu begleiten um Ares, den sie im deutschen General Ludendorff vermutet, zu vernichten.

Trailer

Mein Fazit

Ich war sehr gespannt, ob DC diesmal der große Wurf gelingt. Die letzten Filme waren wenig überzeugend und der Anschluss an den Konkurrenten Marvel rückte in weite Ferne. Auch wenn sie mit Wonder Woman jetzt doch gut aufgeholt haben, den Wow-Effekt von Marvel erreicht DC trotzdem nicht.

Der Film führt Diana, das Wonder Woman, gut in das DC-Universum ein und erzählt die Vorgeschichte erstaunlich kurzweilig. Einen zwischenzeitlichen Einbruch der Spannung beim Wechsel in die reale Welt kann man verzeihen. Das mit Ereignissen vollgestopfte Finale eher nicht. Nicht nur, dass dort eben zuviel auf einmal passiert, es erinnert mit Dialogen und Spezialeffekten ein bisschen an schlechte Serien der 80er.

Überhaupt ist die Bildqualität sehr auffallend. Offensichtlich noch auf Zelluloid gedreht ist die grobe Körnung schon sehr sichtbar. Das beste Filmmaterial scheint man nicht verwendet zu haben. Zusammen mit den computergenerierten Bildern, die naturgemäß die Körnung nicht haben, wirkt es ein wenig billig.

Die Entdeckung der Unendlichkeit

Inhalt

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Der junge Stephen Hawking studiert Anfang der 1960er Jahre an der Universität von Oxford. Das Genie studiert die theoretische Physik, als er immer wieder die Kontrolle über seinen Körper verliert. Die Diagnose der Ärzte ist niederschmetternd: Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), eine degenerative, unheilbare Nervenkrankheit. Stephen wird nur noch eine Lebenserwartung von 2 Jahren prognostiziert.

Doch Stephen lässt sich nicht unterkriegen und studiert weiter. Er verliebt sich in Jane Wilde, die sich nicht von der Erkrankung abschrecken lässt und ihm zur Seite steht. 1965 heiraten die beiden, auch wenn langsam die körperlichen Kräfte von Stephen schwinden.

Stephen ist nun an den Rollstuhl gefesselt und so langsam lassen auch die Gesichtsmuskeln nach, so dass er sich nicht mehr mit der Umwelt verständigen kann. Nur noch fähig die Augen zu bewegen, wird für ihn eine Karte entwickelt, mit Buchstaben und Farben, auf die er mit den Augen sehen kann und damit kommuniziert. Mit fortschreitender Technik bekommt Stephen einen Sprachcomputer, den er mit seinen Augen bedienen kann und eine deutliche Qualitätssteigerung für seine Kommunikation ist.

Der brillante Wissenschaftler stürzt sich wie besessen in seine Forschungen und bekommt eine Anerkennung nach der anderen. Stephen wird weltberühmt wie kaum ein anderer Wissenschaftler vor ihm, aber seine Ehe mit Jane zerbricht Anfang der 1990er Jahre.

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Legend

(C) Studiocanal GmbH Filmverleih

Inhalt

Londons Unterwelt wird in den 1960ern von den Zwillingsbrüdern Reginald und Ronald Klay beherrscht. Reginald ist dabei der Kopf, der die Geschäfte leitet. Ronald, ein schizophrener Psychopath, steht seinem Bruder stets zur Seite, ist aber ständig misstrauisch.

Reginald lernt die junge Frances kennen, in die er sich verliebt. Frances, die die Gefühle erwidert, ist jedoch von dem Gangster-Dasein von Reginald überhaupt nicht begeistert. Dennoch hält sie zu ihm, nachdem Reginald ihr versprochen hat, ein ehrliches Leben zu führen.

Nachdem Reginald wegen früherer Vergehen ins Gefängnis musste, übernimmt Ronald die Geschäfte. Durch seine Eigensinnigkeit führt er den erfolgreichen Nachtclub, den sie besitzen, in den Ruin. Ronald ist das egal, solange er seine Privatparties weiter veranstalten kann, in dem nicht nur er, sondern auch Politiker sich mit Männern vergnügen.

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Regression

Inhalt

(C) Tobis Film GmbH & Co. KG

1990 beschuldigt die Minderjährige Angela Grey ihren Vater, sie im Rahmen einer satanistischen Messe vergewaltigt zu haben. Doch ihr Vater John kann sich an nichts erinnern. Zusammen mit dem Psychologen Raines möchte der Polizist Bruce Kenner die Wahrheit heraus finden.

John erinnert sich in einer Sitzung an die Messe, hat selbst aber nur zugesehen. Die Vergewaltigung selbst hat George Nesbitt, ein Polizist, durchgeführt. Doch auch Nesbitt kann sich an nichts erinnern und streitet die Tat vehement ab. Kenner und Raines statten Angelas Bruder Roy einen Besuch ab. Dieser behauptet, dass auch die Großmutter zu den Satanisten gehört, aber auch sie kann sich an nichts erinnern.

Kenner wird nachts von einer Gruppe Satanisten zuhause aufgesucht, die ihm einen Saft verabreichen und versuchen, ihn in ihren Zirkel aufzunehmen. Als Kenner am Morgen erwacht, ist er sich nicht sicher, ob das wirklich passiert ist oder es ein Alptraum war. Aber langsam regt sich in ihm der Verdacht, dass der Fall ganz anders ist, als es sich im Moment darstellt.

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