Jumanji – Willkommen im Dschungel

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Die vier Schüler Spencer, Fridge, Martha und Bethany müssen aus verschiedenen Gründen nachsitzen. Ihre Aufgabe ist es, den Keller zu entrümpeln. Unter dem ganzen Krempel findet Spencer ein alte Videospiel. Als absoluter Nerd und Spielefan kann er nicht anders, als das Spiel auszuprobieren. Er überredet seine Mitschüler zu dem Spiel.

Aber das Spiel hat es in sich. Die vier finden sich plötzlich innerhalb des Spiels wieder, jeder als sein Avatar. Gemeinsam müssen sie nun im Dschungel von Jumanji das Spiel als echte Charaktere zu Ende spielen, um wieder nach Hause zu gelangen.

Mein Fazit

Schon wieder ein Remake, das sich als Fortsetzung verstehen will. Das einzige, worunter man eine Fortsetzung verstehen könnte, ist die Handlung 20 Jahre später und dass sich das Brettspiel zu einem Videoendspiel weiterentwickelt hat.

Gleich mal vorweg: ich habe den Film in einer Sneak-Preview gesehen, sonst hätte ich ihn mir gar nicht angeschaut. Nicht noch ein Remake, den Studios gehen die Ideen aus. Zudem gehört Kevin Hart zu meinen absoluten Hass-Schauspielern, mich hat er bisher in jedem Film den ich mit ihm gesehen habe genervt. Und Dwayne Johnson gehört nun auch nicht gerade zu meinen Lieblingsdarstellern, zumal er ein absolutes Händchen für dümmlichste Filme auf niedrigstem Niveau hat.

Doch ich wurde überrascht. Der Film hat Witz und Spannung und eine gut durchdachte Geschichte eines Videospiels der 1990er-Jahre. Er lebt von den Gegensätzen der Avatare gegenüber ihren Spielern, das kitzelt auch Hartgesottenen im Zwerchfell einen Lacher heraus. Der Dschungel wird zum Nebenschauplatz.

Dwayne Johnson hat mich hier am meisten überrascht, der tatsächlich schauspielerisches Können zeigt und mit Mimik und seinen Augen voll in der Rolle des schüchternen und schmächtigen Nerds im Körper eines Muskelprotzes abtaucht. Kevin Hart tut allerdings das, was er am besten kann: einfach nur nerven und auf den Geist gehen. Hier wäre mir eine andere Besetzung lieber gewesen.

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Knoblauch-Lauch-Spaghetti

Zutaten

  • 500 g Spaghetti
  • 1 Stange Lauch
  • 3 Tomaten
  • 7 Zehen Knoblauch
  • 2 Peperoni
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1 TL Zucker
  • Chilipulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan

Zubereitung

Die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Den Lauch in dünne Ringe schneiden, die Peperoni und die Tomaten klein schneiden. In einer großen Pfanne das Gemüse in Öl anbraten. Den Knoblauch durchpressen und ein wenig mitbraten, anschließend das Tomatenmark und den Zucker dazugeben und mit den Gewürzen abschmecken.

In der Pfanne mit den Spaghetti gut durchmischen und mit geriebenem Parmesan servieren.

Reicht für 4 Portionen. Reduziert man die Spaghetti, kann man ruhig das Gemüse in gleicher Menge lassen.

Inspiriert von chefkoch.de.

Justice League

(C) Warner Bros. Entertainment

Superman ist tot, aber die Welt bedroht wie nie zuvor. Der Bösewicht Steppenwolf, entstanden aus Chaos, möchte zu seiner Heimat zurück. Dazu benötigt er die drei sogenannten Mutterboxen, die er vereinen muss. Einmal vereint, verwandelt die Mutterboxen die Welt ins Chaos und Steppenwolf herrscht über die Welt.

Zwei der Boxen werden scharf bewacht – eine von den Atlantianern, die andere von den Amazonen. Die dritte Box ist bei den Menschen auf der Erde vergraben. Nachdem Steppenwolf die beiden Boxen der Atlantianern und der Amazonen an sich gebracht hat, ist er nun auf der Suche nach der dritten Box. Ein Team von Superhelden, bestehend aus Batman, Wonder Woman, Aquaman, The Flash und Cyborg, sind nun die einzigen, die die Welt noch retten können.

Mein Fazit

Ich bin sehr skeptisch in den Film gegangen, wollte ihn der Vollständigkeit halber aber doch sehen. Die ersten drei Filme von DC, Batman vs. Superman, Suicide Squad und Wonder Woman haben mich ja nicht sehr überzeugt, wobei sie mit jedem Film besser wurden. Eigentlich konnte mich der Film nicht enttäuschen.

Und das hat er auch nicht, im Gegenteil, er hat mich überrascht. Der Film ist spannend, wenn man erstmal die langatmige Einführung der Figuren Batman, Wonder Woman, Aquaman und Cyborg hinter sich hat. The Flash kommt hierbei viel zu kurz und erinnert mich mit seiner jugendlichen, unbedarften und witzighaften Charaktere, als ob man sich an dem aktuellen Spider-Man orientieren wollte.

Wer Wonder Woman in ihrem gleichnamigen Film nervig fand, wird es auch hier tun. Mit ihrem Lasso der Wahrheit ist sie ein nettes Beiwerk, viel beizutragen hat sie nicht. Aquaman hatte hier wohl auch nur seinen Alibi-Auftritt, um schon mal Werbung für seinen eigenen Film zu machen. Würde man ihn komplett aus dem Film schneiden – es würde nicht einmal auffallen.

So bleiben Batman, Cyborg und The Flash als Weltenretter zurück und beeindrucken eine zwanghafte Zusammenarbeit, die aber doch zum Ziel führt. Drei unterschiedlichste Charaktere, wie es überhaupt nur sein kann, die zusammen ein Team bilden müssen. Das kennt man selbst doch aus dem wahren Leben nur zu gut. Vielleicht macht es gerade das das besondere an diesem Film aus.

DC hat hier seinen vierten und bisher besten Film abgeliefert, der leider an den Kinokassen den gewünschten Erfolg vermissen lässt. Es mag wohl an seinen schwachen Vorgängern liegen, dass das Publikum erst einmal genug von DC hat. Es wird sich zeigen, ob The Flash die Zuschauer nächstes Jahr wieder überzeugen kann – oder ob man mit dem DC Universum einen Gang zurückschalten muss in den Produktionen.

Flatliners

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Die Medizinstudenten Courtney, Jamie, Marlo, Sophia und Ray treten in ihrem Studium auf der Stelle. Ihr Mentor Dr. Wolfson fordert mehr von ihnen – mehr Einsatz, mehr Wissen, mehr Neugier.

Courtney lässt sich davon anstecken und hat eine Idee. Zu deren Ausführung bestellt sie Sophia und Ray um Mitternacht in einen abgelegenen Kellerbereich des Krankenhauses. Dort erzählt sie ihnen von ihrer Idee: Sophia und Ray sollen Courtney töten und nach einer Minute wiederbeleben. Währenddessen soll ein MRT die Gehirnaktivitäten aufzeichnen.

Die Nahtod-Erfahrung bringt Courtney auf medizinische Höchstleistungen. Aber bald merkt sie, dass der Grenzgang auch Schattenseiten hat.

Mein Fazit

Der Film soll zwar als Fortsetzung angelegt sein, allerdings hat er – außer der Beteiligung von Kiefer Sutherland – nichts gemeinsam. Es wird auf die früheren Ereignisse und Erkenntnisse nicht eingegangen. Es ist daher eher als Remake einzuordnen.

Viel hatte ich mir nicht erwartet, viel habe ich auch nicht bekommen. Der Film braucht lange, bis er die Protagonisten vorgestellt hat und schafft es kaum, etwas Spannung aufzubauen. Ein paar Schreckmomente, durch die richtigen Schnitte verursacht, und das war es.

Weder mit außergewöhnlichen Bildern, noch durch die Story und auch nicht durch besonders herausragenden Schauspielern kann bei mir der Film punkten. Für einen netten Filmabend, bei dem man sich nebenbei unterhält mag er taugen, zu mehr aber auch nicht.

Pizza selbst gemacht – Teig und Sauce ganz einfach

Zutaten

für den Teig
  • 450 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Pck. Trockenhefe
für die Sauce (für zwei Bleche verdoppeln)
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 TL Zucker
  • Basilikum
  • Oregano
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
für den Belag (für zwei Bleche verdoppeln)
  • 4 Scheiben Käse
  • nach Belieben Schinken, Salami, Tomaten, Rucola, …

Zubereitung

Die Trockenhefe im lauwarmem Wasser (lieber wärmer als zu kalt) und dem Olivenöl auflösen. Das Mehl, das Salz und die Hefelösung in eine Schüssel geben und gut durchkneten – je länger, desto besser. Anschließend die Schüssel mit einem warmen, feuchten Küchentuch abdecken und zwei Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen.

Für einen fluffigen Teig auf einem Blech, für einen dünnen Teig auf zwei Blechen ausrollen, nochmals abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.

Für die Sauce die Dosentomaten zusammen mit dem Knoblauch, dem Zucker, dem Basilikum und dem Oregano sowie Salz und Pfeffer pürieren. Anschließend auf dem Teig auftragen, den Rand frei lassen.

Den Käse in kleine Streifen schneiden, etwa 3 mm breit und 2 cm lang. Den Teig damit bestreuen und in den vorgeheizten Backofen (225 °C, Ober-/Unterhitze) geben.

Nun den Teig restlich belegen. Bei Gemüse sofort servieren, bei Schinken, Salami etc. noch einmal für drei Minuten im Ofen backen.

Inspiriert von chefkoch.de: Teig (mit Tipps von @fabse_es, vielen Dank), Tomatensauce

Media Monday #337

 

1. Die Figur der/des Peter Pan wird für mich immer unweigerlich verbunden sein mit Robin Williams. Es war die erste Realverfilmung, die ich von Peter Pan gesehen habe und wird für mich immer unerreicht bleiben.

2. Mein persönlicher (medialer) Weihnachtswunschzettel ist länger als mein Geldbeutel Inhalt hat.

3. Noel ist auch einer dieser Weihnachtsfilme, die viel zu unbekannt und vollkommen unterschätzt werden.

4. Im Vorfeld als Miniserie angelegte Produktionen, die dann des Erfolges wegen verlängert werden gehen grundsätzlich schief. Eine Miniserie ist auf einen Abschluß ausgelegt.

5. Matt Smith gefiel mir ja als Doctor Who deutlich besser als Peter Capaldi.

6. Einmal möchte ich erleben, dass die Menschen mal nicht über das Wetter meckern. Wobei ich das auch gerne tue.

7. Zuletzt habe ich Der Ozean am Ende der Straße von Neal Gaiman gelesen und das war entspannend und faszinieren, weil mich das Buch so richtig angefixt hat.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 337.

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Beherrsche ICT!

Die Insulinpumpe begleitet mich seit 2013.

Seit über vier Jahren werde ich über eine Insulinpumpe versorgt. Jetzt ist mir etwas passiert, was mir noch nie passiert ist: mir ging mein Pumpenzubehör aus. Genauer gesagt: die Ampullen, in die ich das Insulin aufziehen muss. Ein Katastrophenfall!

Wie konnte das geschehen? Nun, es ist die Bequemlichkeit. Von November 2016 ab konnte ich beim Diabetesversand meines Vertrauens einfach eine Bestellung aufgeben. Die Krankenkasse hat den Bezug meines Bedarfs über den Diabetesversand für 12 Monate genehmigt – 1584,87 €. Das bedeutet: ich brauchte für die 12 Monate auch keine Rezepte mehr.

Jetzt ist der bewilligte Zeitraum zu Ende Oktober abgelaufen. Ich brauchte aber erst einmal nichts, ich war noch genügend versorgt. Allerdings wartete ich zu lange. Denn zuerste einmal brauchte ich wieder Rezepte, die ich beim Diabetesversand einreiche. Der Diabetesversand holt sich dann die Genehmigung durch die Krankenkasse und kann mich erst dann belieferen. Und die Zeit, die das Dauert, habe ich schlichtweg unterschätzt.

Und es kam, wie es kommen musste: ich konnte meine Pumpe nicht mehr mit Insulin befüllen. Also was tun?

Zurück zu ICT

Das einzige, was man tun kann: zurück zur intensivierten Insulintherapie, ICT abgekürzt. Während mich die Pumpe laufend mit meiner Basaldosis versorgt hat, benötigte ich nun wieder ein zweites, langzeitwirkendes Insulin. Aber wie wird es dosiert? Anstatt laufender Injektionen alle paar Minuten durch die Pumpe, wird es nur zweimal täglich von mir gespritzt. Anhand eines komplett anderen Wirkprofils kommt es ja nicht nur auf die Dosis, sondern auch auf den richtigen Zeitpunkt an.

Die Insulininjektionen von Levemir wurden wieder für eine Woche Alltag.

Gut, dass ich mir in diesen vier Jahren selbst zweimal eine Pumpenpause verordnet habe. Was eigentlich ein Problem mit sich ständig lösenden Kathetern im Hochsommer war, hat sich hier als echter Glücksfall entwickelt. Zum Einen, habe ich mein Wissen und Können von ICT wieder aufgefrischt, zum Anderen kannte ich damit die ungefährere Dosis und den Injektionszeitpunkt. Außerdem hatte ich noch Levemir, das langzeitwirkende Insulin, zuhause im Kühlschrank.

So konnte ich problemlos die knapp eine Woche, die es dauerte bis ich meine Insulinpumpe wieder in Betrieb nehmen konnte, ohne Probleme überstehen. Meine Blutzuckerwerte haben im Großen und Ganzen gepasst und sind nur in den Umstellungszeiten relevant abgewichen. Alles nochmal gut gegangen.

Die Moral von der Geschichte: es ist immer gut, beide Insuline im Haus zu haben – und das in Penpatronen, um jederzeit umstellen zu können. Außerdem waren die jeweils vierwöchigen Pumpenpausen sehr hilfreich, da ich dadurch meine Injektionsdosen gut kannte. Wenn heute etwas sein sollte – wieder meine eigene Schusseligkeit oder ein Defekt der Insulinpumpe – kann ich jederzeit und sicher meine Insulintherapie fortführen.