Inferno

Inhalt

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhaus in Florenz. Nach einem Streifschuss, der ihn am Kopf verletzt hat, kann er sich nicht mehr an die letzten 48 Stunden erinnern – und erst recht nicht daran, in Florenz zu sein. Doch für Erklärungen bleibt seiner Ärztin Dr. Sienna Brooks nicht viel Zeit, denn noch im Krankenhaus wird Langdon erneut angegriffen.

Dr. Brooks verhilft ihm zur Flucht und versucht mit ihm die letzten 48 Stunden zu rekonstruieren. In seinem Jacket findet er einen kleinen Projektor, der ein Gemälde zeigt – Dantes Hölle. Aber das Gemälde ist verändert worden, es finden sich Buchstaben darin, die ein Anagramm ergeben. Eine neue Rätselaufgabe für Robert Langdon, dem er zusammen mit Dr. Brooks auf die Spur geht.

Trailer

Mein Fazit

Eine neue Aufgabe für Robert Langdon – sicher gut gemeint, aber die Luft ist raus und der Film ist einer zuviel. Die Lösung von einem Rätsel nach dem anderen zieht sich hier nun durch den dritten Film und außer, dass es um eine andere Bedrohung der Menschheit geht und die Hinweise über andere historische Kunstgegenstände und Skulpturen gegeben werden. Nein, die Luft ist wirklich raus.

Die Umsetzung ist auch nur zum Teil gelungen. Da ist zum einen der Anfang, bei dem Robert Langdon viele Träume und Visionen hat – vermutlich durch die vermeintliche Kopfverletzung ausgelöst. Das zieht sich so dermaßen hin, dass man eigentlich nach 15 Minuten das Kino bereits wieder verlassen möchte. Dann ist da noch das Ende, dass übertrieben versucht, hochdramatisch zu sein. Obwohl ja bereits von vorneherein klar ist, dass das Gute gewinnt. Damit wird der Film einfach nochmal zehn Minuten gestreckt, die für keinerlei mehr Spannung sorgen – im Gegenteil, zu diesem Zeitpunkt möchte man eigentlich nur noch vom Kinositz befreit werden.

Es hat sich ausgerätselt, die Langdon-Reihe bietet dem Zuschauer nichts mehr. Hoffen wir, dass die Studios und Dan Brown das auch so sehen. Zumal Dan Brown Spannung auch ohne Robert Langdon bieten kann, das hat er mit anderen Büchern bereits bewiesen.

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Ein Kommentar zu “Inferno

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