Die Entdeckung der Unendlichkeit

Inhalt

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Der junge Stephen Hawking studiert Anfang der 1960er Jahre an der Universität von Oxford. Das Genie studiert die theoretische Physik, als er immer wieder die Kontrolle über seinen Körper verliert. Die Diagnose der Ärzte ist niederschmetternd: Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), eine degenerative, unheilbare Nervenkrankheit. Stephen wird nur noch eine Lebenserwartung von 2 Jahren prognostiziert.

Doch Stephen lässt sich nicht unterkriegen und studiert weiter. Er verliebt sich in Jane Wilde, die sich nicht von der Erkrankung abschrecken lässt und ihm zur Seite steht. 1965 heiraten die beiden, auch wenn langsam die körperlichen Kräfte von Stephen schwinden.

Stephen ist nun an den Rollstuhl gefesselt und so langsam lassen auch die Gesichtsmuskeln nach, so dass er sich nicht mehr mit der Umwelt verständigen kann. Nur noch fähig die Augen zu bewegen, wird für ihn eine Karte entwickelt, mit Buchstaben und Farben, auf die er mit den Augen sehen kann und damit kommuniziert. Mit fortschreitender Technik bekommt Stephen einen Sprachcomputer, den er mit seinen Augen bedienen kann und eine deutliche Qualitätssteigerung für seine Kommunikation ist.

Der brillante Wissenschaftler stürzt sich wie besessen in seine Forschungen und bekommt eine Anerkennung nach der anderen. Stephen wird weltberühmt wie kaum ein anderer Wissenschaftler vor ihm, aber seine Ehe mit Jane zerbricht Anfang der 1990er Jahre.

Trailer

Mein Fazit

Einfach nur…unglaublich. Unglaublich, wie Eddie Redmayne die Rolle des Stephen Hawking verkörpert. Diese Darstellung der fortschreitenden Krankheit, die immer weiter fortschreitenden Muskelschwächungen, die laufend weitere unnatürliche Bewegungen fordert, wurde von ihm so überzeugend gespielt, als würde er tatsächlich an ALS leiden. Auch die wenige Mimik, die ja eigentlich nur noch aus der Bewegung der Augen besteht, hat er perfekt umgesetzt. Den Oscar hat er dafür wahrlich verdient.

Der Film ist ein perfektes Stück Unterhaltung und bietet einen interessanten Einblick in den Verlauf der Nervenkrankheit. Aber auch das Leben Stephen Hawkings, der unglaubliche Lebenswille, den dieser Wissenschaftler hat, ist von großem Interesse. Der Schwerpunkt des Films liegt hauptsächlich auf dem Privatleben von Hawking und der Beziehung zu seiner Ehefrau. Seine Forschung wird erwähnt, spielt aber nur eine Nebenrolle.

Einfach grandios, dieser Film.

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