Jupiter Ascending

(C) Warner Bros. Pictures Germany

Jupiter ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und muss mitsamt ihrer Familie als Putzfrau mit verschiedensten Putzstellen in Chicago von früh bis spät arbeiten. Dass sie etwas Besonderes ist kann sich nicht einmal erahnen – die Wiedergeburt einer Königin des intergalaktischen Adels. Sehr zum Missfallen der drei Kinder der Königin, denn Jupiter hätte das Recht, als Wiedergeborene die Herrschaft über das nun aufgeteilte Reich wieder zu beanspruchen.

Um das zu verhindern, werden verschiedene Kopfgeldjäger zur Erde entsandt, die die nichtsahnende Jupiter töten oder entführen sollen. Darunter auch Caine, der sie vor den anderen Kopfgeldjägern beschützen und Jupiter zu seinem Auftraggeber bringen soll. Da es für Jupiter schwer begreiflich ist, was um sie herum passiert, ist Caine für sie nicht nur Retter, sondern auch die Vertrauensperson, die ihr die Zusammenhänge im intergalaktischen Weltgeschehen erklärt. Jupiter und Caine verlieben sich in einander, da Caine aber aus einer niederen, für das Militär gezüchtete Rasse stammt, ist es für ihn undenkbar, der Liebe nachzugeben.

Gemeinsam kämpfen sie, damit Jupiter die Herrschaft über das galaktische Reich wieder bekommt und um das Fortbestehen der Menschheit auf der Erde, da der Planet eigentlich nur als Plantage angelegt ist, um den Rohstoff Mensch für ein Mittel, das ewige Jugend gewährt, zu ernten.

Mein Fazit.
Ich fange mal mit dem Positiven an: Jupiter Ascending bietet super Aufnahmen und super Effekte, die in 3D so richtig genial rüberkommen. Die Flüge durch die Häuserschluchten Chicagos, die Effekte im Weltraum sind einfach nur Klasse. Mila Kunis spielt die Jupiter hervorragend, auch Channing Tatum kann mich überzeugen und zeigt einmal mehr, dass er im Action-Genre gut aufgehoben ist.

Die Geschichte jedoch ist…. sagen wir mal, äußerst dünn. Der Rohstoff Mensch als Mittel zum Zweck erinnert mich sehr an Matrix, das Adelsgeschlecht ist ein misslungener Versuch das Mittelalter in eine intergalaktische Gegenwart zu transferieren. Bleibt einzig und allein die Lovestory übrig zwischen dem niederen „Hund“ und einer Königin, die keine sein will. Obwohl diese durchaus gelungen ist, kann der Film mit seiner Geschichte nicht überzeugen.

Es bleibt einzig und alleine die Bildgewalt der Aufnahmen und Effekte übrig, die dennoch den Film äußerst kurzweilig erscheinen lassen. Von den Wachowski-Geschwistern bin ich aber anderes gewohnt.

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