Verschlaucht: Insulinpumpentherapie hat begonnen

Seit gestern hänge ich am Schlauch – ich habe eine Insulinpumpe bekommen. Die nächsten vier Monate darf ich sie zur Probe tragen, dann will die Krankenkasse erst über eine endgültige Kostenübernahme entscheiden. Mein erster Eindruck: ein Gefühl von Freiheit.

Die Insulinpumpe begleitet mich seit 2013.

Das Messen des Blutzuckers bleibt zwar nach wie vor, aber die elendige Spritzerei entfällt – die Versorgung erfolgt jetzt über die Pumpe. Vorbei die Zeit, bei der man sich am Imbissstand halb ausziehen musste um die Spritze zu setzen. Jetzt geht das ganz diskret, die Personen drum rum bekommen nichts mit.

Beim Zu-Bett-Gehen überlegt ich zuerst noch, wohin mit dem Ding? Aber einfach im Bett neben einem liegen lassen reicht aus. Auch wenn ich mich in der Nacht drüber wälze, da passiert nix. Und sonst? Ich merke nicht einmal, dass etwas an mir hängt. Die Blutzuckerwerte sehen bisher auch ganz gut aus, ein erster Basalratentest in der Nacht zeigte eine sehr gute Einstellung. Hoffentlich hält sich das auch die nächsten Tage. Ich werde weiter berichten.

Blutzuckerkurve. Screenshot aus glucosurfer.org.

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